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17. Januar 2024

(OK) Die Damen des Hockey-Club Heidelberg wollen sich nicht von ihrem klaren Kurs abbringen lassen: Der Oberligaspitzenreiter möchte aufsteigen. Vier Spieltage vor Saisonschluss liegt der HCH vier Punkte vor dem SSV Ulm, bei dem man am vorletzten Spieltag zu Gast ist. HCH-Trainer Steffen Reichert hofft, dass bis dahin der Vorsprung weiter ausgebaut ist. Gelegenheit gibt es dazu am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel gegen den Karlsruher TV. Der Aufsteiger hat bis jetzt alle Spiele verloren, sollte also schlagbar sein, auch wenn dem ehrgeizigen Trainer einige erkrankte wichtige Spielerinnen fehlen. Zuletzt war auch etwas Sand im Getriebe; das 3:3 gegen Ludwigsburg führte zum ersten Punktverlust. Kapitänin Leonie Metzke will mit ihrem Team in Karlsruhe auf jeden Fall „eine Schippe drauflegen“. Auch Steffen Reichert erwartet eine deutliche Leistungssteigerung: „Vor allem im Zweikampfverhalten müssen wir besser werden. Die Mängel im Abwehrverhalten müssen beseitigt werden, auch wenn mit Christina Mackel und Maike Walla unsere Standardverteidigung leider ausfällt.“

Brisanter ist die Situation bei den HCH-Herren. Nach dem mageren Unentschieden in Bietigheim muss zu ungewohnter Spielzeit am Samstag gegen die Bundesligareserve des Mannheimer HC ein Sieg gelingen, wenn man in Reichweite des Tabellenführers Stuttgarter Kickers II bleiben will. In zwei Wochen ginge es dann im Spiel bei den Schwaben um den Aufstiegsplatz. Voraussetzung dafür ist aber, dass am Samstagmorgen gegen den MHC eine Revanche für die unglückliche Vorspielniederlage gelingt. Da hatte der HCH lange geführt und wurde (auch) durch umstrittene Schiedsrichterentscheidungen um den Erfolg gebracht. Kapitän Julius Donat ist sich über die Ausgangslage im Klaren: “Wir werden gegen den MHC alles in die Waagschale werfen. Endlich haben wir auch mal wieder ein Heimspiel und ich hoffe, dass nachhaltige Zuschauerunterstützung für uns ein Vorteil sein wird.“ Vizekapitän Jonas Lorenz sieht es so: „Der MHC wird nach der Klatsche in Stuttgart umso motivierter sein, gegen uns zu gewinnen. Es ist ein wegweisendes Spiel für beide: wer den Dreier einfährt, hat im Aufstiegsrennen gegen die Kickers noch ein Wörtchen mitzureden. Wir brauchen uns nicht verstecken und haben eine Topbesetzung. Nach dem sehr unglücklich verlaufenen Hinspiel ist noch eine Rechnung offen.“

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