Heimspiele für Herren und Damen

Heidelberg. (OK) Nach dem enttäuschenden Auftakt im Schwabenland versuchen sich die beiden HCH-Teams am Sonntag vor eigenem Publikum erneut gegen schwäbische Gegner. Sowohl die Damen als auch die Herren haben es mit dem VfB Stuttgart zu tun.
Bereits um 9. 45 Uhr beginnt im Sportzentrum Mitte das Damenspiel gegen den VfB Stuttgart. Da in der Damenliga ein sehr ausgeglichenes Niveau herrscht, erwartet Spielführerin Anneke Meier „kein leichtes Spiel. Mit einer konzentrierten und disziplinierten Leistung traue ich uns aber den Sieg zu.“ Mit dem VfB hatten die Heidelbergerinnen in den letzten Jahren allerdings meist Schwierigkeiten; die Stuttgarterinnen haben zum Saisonauftakt bei ihrem Achtungserfolg gegen Bietigheim (1:1) durchaus überzeugt.

Aller Anfang ist schwer...

Böblingen. (OK) So hatte man sich beim Hockey-Club Heidelberg den Start in die Hallensaison nicht vorgestellt: Die Männer verloren deprimierend hoch mit 0:6 in Böblingen. Auch die HCH-Damen erfüllten nicht alle Erwartungen; immerhin brachten sie vom HC Ludwigsburg einen Punkt nach Hause.
Reichlich ernüchtert kehrten am Samstag Nachmittag die Schützlinge von HCH-Trainer Phillip Gippert aus Böblingen zurück, wo sie viel Lehrgeld bezahlt hatten. Zur Pause stand es schon 2:0. Als dann der SVB schnell auf 0:3 davonzog, verlor der HCH Hoffung und Selbstvertrauen. Zu viele Ballverluste und mangelndes Tempo in der Rückwärtsbewegung machte es den Böblingern leicht. Phillip Gippert konstatierte nach dem Spiel: „Ich sehe noch einen weiten Weg, bis wir wirklich flüssig zusammenspielen.“
Besser lief es bei den HCH-Damen. Der HCL ging zwar früh in Führung. Aber Iris Hesse und Nina Rolfs schafften bis zur Halbzeit das 2:1. Den Ludwigsburger Ausgleich beantwortete Alexandra Heberle mit dem dritten HCH-Treffer. Jetzt war wieder der HCL an der Reihe, der nach zwei Treffern nun vorne lag. Aber Julia Peter stimmte mit ihrem Tor zum 4:4 eine Minute vor Schluss ihren Trainer Christoph Sambel einigermaßen „zufrieden, wenn man in letzter Sekunde noch einen Punkt rettet.“

Hallensaison steht in den Startlöchern

Heidelberg. (OK) Unsere beiden Oberligisten des HCH eröffnen die neue Hallensaison auswärts. Alle beide sprechen von wegweisenden Spielen. Die Herren des Hockey-Club Heidelberg stehen beim Regionalliga-Absteiger SV Böblingen vor einer schwierigen Aufgabe, die Damen des HCH – im letzten Jahr aus der Regionalliga abgestiegen – beginnen ihren Kampf um den schnellen Wiederaufstieg beim HC Ludwigsburg.

Herren und Damen gewinnen letztes Hinrundenspiel

München/Heidelberg. (OK) Ein wichtiger Sieg für den Hockey-Club Heidelberg im letzten Spiel vor der Hallensaison: Am Samstag Nachmittag gelang dem Team von Trainer Phillip Gippert bei Wacker München ein 2:0. Damit hat sich der Aufsteiger ein einigermaßen beruhigendes Polster für die Fortsetzung der Runde im nächsten Frühjahr geschaffen. Nach Meinung des früheren HCH-Spielers Stephan Köhler, der Wacker München lange trainiert hat, war der HCH „zwar nicht besser, aber deutlich engagierter“.

Wegweisende letzte Spiele der Hinrunde

Heidelberg. (OK) Durch die hohe Niederlage beim Feudenheimer HC will sich der Hockey-Club Heidelberg nicht von seinem Ziel abbringen lassen, möglichst früh den Klassenerhalt der 2. Regionalliga zu sichern. Gegen den Aufstiegsfavoriten, dem ohne weiteres die 2. Bundesliga zuzutrauen ist, darf man (und wird jeder) verlieren. Die entscheidenden Punkte werden gegen die anderen Konkurrenten vergeben. Eine solche Gelegenheit bietet sich dem HCH, wenn er am Samstag Nachmittag bei Wacker München antritt. Da könnte ein wegweisendes Spiel stattfinden. So sieht das auch Trainer Phillip Gippert: "Wer einen Blick auf die Tabelle wirft, sieht sofort die Bedeutung des kommenden Spiels. Der Sieger kann sich in diesem letzten Spiel vor Beginn der Hallenrunde ins Tabellenmittelfeld absetzen und das wollen wir auch. Ich erwarte ein körperbetontes und intensives Spiel auf Augenhöhe. Sicherlich werden Kleinigkeiten am Ende entscheiden."

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