Herren siegen, Damen verlieren unglücklich

Heidelberg. (KM/OK) Die Herren des Hockey-Club Heidelberg können doch noch siegen. Am Samstag Abend gelang das beim 9:5-Erfolg gegen die Talenttruppe des HTC Stuttgarter Kickers II sogar recht überzeugend. Die Damen des Hockey-Club Heidelberg hatten gestern den Tabellenführer Bietigheimer HTC zu Gast und verloren unglücklich mit 1:3.
Ein großer Leistungsunterschied zwischen den Tabellenführerinnen aus dem Schwabenland und den HCH-Damen war nicht festzustellen. Die technisch besseren Bietigheimerinnen gingen zwar durch zwei verwandelte Strafecken in der 10. und 12. Minute mit 0:2 in Führung, aber die kämpferisch voll überzeugenden Gastgeberinnen erspielten sich eine Vielzahl von Chancen, darunter ein 7m-Ball, die entweder von der besten Spielerin der Gäste, Torfrau Lisa Rönsch, entschärft wurden oder knapp das Tor verfehlten. So blieb es bei dem zwischenzeitlichen 1:2 das Julia Peter mit einer verwandelten Strafecke in der32. Minute herstellte. Glück hatten die Gäste als der HCH in der 53. Minute eine Flanke ins eigene Tor zum Endstand von 1:3 ablenkte.

Herren und Damen mit wegweisenden Spielen

Heidelberg. (OK) Am Wochenende gehen die Spiele der Oberliga bereits in die Halbzeit. Die Damen des HCH können mit dem bisherigen Saisonverlauf durchaus zufrieden sein und haben sich in der oberen Tabellenhälfte etabliert. Die männlichen Kollegen haben einen denkbar schlechten Start erwischt. Da wird es Zeit, das Steuer herumzureißen.

6 Punkte für Damen und Herren Team

Heidelberg. (OK) Mit zwei Siegen beging der Hockey-Club Heidelberg das erste Adventswochenende. Bereits am Samstag gelang den Herren in Lahr ein überzeugender 9:2-Erfolg und gestern zogen die Damen nach, als sie die TSG Rohrbach mit 2:0 besiegten.
Das Damenderby war über weite Strecken ausgeglichen; denn die TSG Rohrbach machte dem HCH das Siegen durchaus schwer. „Wir hatten meines Erachtens mehr vom Spiel als der HCH. Allerdings“ – so TSG-Trainer Daniel Winter – „hatte Rohrbach eine entscheidend schwache Chancenverwertung“. Dem muss man freilich hinzufügen, dass Friederike Jahns im HCH-Tor vielfach ihre Klasse bewies. Sie brachte Rohrbachs Angreiferinnen schier zur Verzweiflung; denn auch ‚unhaltbare’ Schüsse wurden ihre sichere Beute.

Lokalderby bei den Damen

Heidelberg. (OK) Wer spielt derzeit das bessere Hallenhockey in Heidelberg? Zumindest vorläufig könnte diese Frage am Sonntag Morgen entschieden werden, wenn in der Halle des Englischen Instituts das Lokalderby zwischen der TSG Rohrbach und dem Hockey-Club Heidelberg über die Bühne geht. Beide Trainer sind vorsichtig mit Voraussagen. Rohrbachs Coach Winter hofft, dass sein Team die hohe Niederlage in Bietigheim wegstecken kann und wieder an die Leistung vom ersten Spiel anknüpft, das beim TSV Mannheim gewonnen wurde. Er fordert von seinen Spielerinnen höchsten Einsatz und hält dann auch einen Sieg für möglich, zumal Hannah Hofmann vor ihrer Verletzung kuriert ist und wieder die Defensive stabilisieren wird. Allerdings muss er immer noch auf seine Kapitänin Anna Winter verzichten. Ähnliches beklagt aber auch HCH-Trainer Christoph Sambel; denn ihm stehen am Sonntag Spielführerin Anneke Meier und dazu noch Annette Holthausen nicht zur Verfügung. Rohrbach sieht er ein wenig im Vorteil, da das Team seit Jahren – fast unverändert – eingespielt ist, während er noch auf dem Weg ist, einige Nachwuchsspielerinnen zu integrieren. Dass es noch an der Feinabstimmung hapert, wurde in den beiden ersten Spielen deutlich, die beide unentschieden endeten. Voraussichtlich ist ein spannendes Derby zu erwarten, das durchaus Zuschauerzuspruch verdient.

Enge Spiele gegen den VfB Stuttgart

Heidelberg. (OK) Das war gestern ein schwarzer Tag für das Heidelberger Hockey. Die Damen des Hockey-Club Heidelberg holten – entgegen ihren Erwartungen – gegen den VfB Stuttgart nur einen Punkt. Gegen den gleichen Gegner unterlagen anschließend die HCH-Männer mit 5:6.
Christoph Sambels HCH-Damen waren möglicherweise technisch den biederen Schwäbinnen ein wenig überlegen, aber sie machten zu wenig daraus. Vor allem fehlte der letzte Biss und vorm gegnerischen Tor die richtigen Idee. Nach einer Viertelstunde brachte ein erfolgreicher VfB-Konter durch Elissa Essenweiler die Führung, die der HCH erst kurz vor der Pause mit einer Ecke ausglich (Iris Hesse). In der Folgezeit musste die vorzügliche HCH-Torhüterin mehrfach erfolgreich retten. Drei Minuten vor Schluss traf erneut Iris Hesse mit einer Ecke und der Sieg war doch noch in Reichweite. Aber der VfB schaffte mit dem Schlusspfiff noch das 2:2 mit einer – allerdings äußerst zweifelhaften – Ecke.

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