Wichtige Punkte

München. (OK) Wichtige erste Punkte haben Heidelbergs Hockeyvereine am Wochenende eingefahren. In der 2. Regionalliga gelang dem HCH-Herrenteam in München am Samstag ein Sieg beim ASV; sonntags setzte es allerdings ein deftiges 0:4 bei Rotweiß München. In der Oberliga schafften die HCH-Damen mit einem 1:0-Erfolg beim VfB Stuttgart den Anschluss ans Mittelfeld.

Bei seinem München-Wochenende zeigte sich der HCH von zwei Seiten. Während gestern bei Rotweiß gar nichts mehr zusammenlief, war’s am Samstag die Schokoladenseite. Eine Halbzeit lang hielten die beiden recht starken Defensivabteilungen ihr Revier sauber; es gab keine echten Torchancen. Nach einem Ballverlust ging aber der ASV in Führung. Ausgerechnet der frühere HCH-Spieler Sören Bannert vollendete in der 45. Minute zum 1:0. HCH-Trainer Phillip Gippert stellte daraufhin sein Team um und nahm den erfahrenen Eric Sattel nach vorne, was sich auszahlte: Am Ausgleich in der 63. Minute durch Till Rostalski war er mit Christopher Chorle maßgeblich beteiligt. Nur eine Minute später schloss er eine schöne Einzelaktion selbst zum 2:1-Siegtreffer ab. Die Schlussoffensive des ASV überstand man mit Bravour.

Gestern lief dagegen gar nichts zusammen. Lediglich Torwart Jonas Castor zeigte seine Normalform und verhinderte mit einigen sehenswerten Paraden Schlimmeres. Die erste Halbzeit wurde mit seiner Mithilfe noch einigermaßen überstanden. Da ließ er nur einen Treffer zu. Aus der Pause kamen seine Vorderleute aber ohne jegliches Selbstvertrauen. Letztlich war der HCH am Ende mit der 0:4-Klatsche noch gut bedient. Der frustrierte Trainer Gippert tröstete sich damit, dass aus den drei Auswärtsspielen – bevor nun bald die Hallensaison beginnt – wenigsten ein Sieg herausgesprungen war.

Die HCH-Damen landeten beim VfB Stuttgart einen etwas glücklichen Sieg. Denn die Schwäbinnen hatten durchweg eine leichte Feldüberlegenheit, während beim HCH die Normalform nur von ein paar Spielerinnen erreicht wurde: Die zuverlässige Torfrau Friederike Jahns und die souveräne Helen Witschel im Abwehrzentrum bereinigten alle gefährlichen Situationen. Nach vorne überzeugte noch Nina Rolfs. Der Siegtreffer fiel Mitte der zweiten Halbzeit: Karolin Kreckel bediente mit einem überlegten Freischlag Johanna Bimmermann, deren Flanke Alexandra Heberle im Fallen über die Linie lenkte.

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