Damen schließen Saison ohne Punktverlust und Gegentor ab

20170703 Damen

Heidelberg. (OK) „Wir haben den fest eingeplanten umgehenden Wiederaufstieg ohne Probleme geschafft. Die Saison konnten wir bestens nutzen, um einige neue Spielerinnen von auswärts und aus unserem eigenen Nachwuchs erfolgreich einzubauen. Jetzt kann es in der nächsten Saison so richtig losgehen.“, lautete gestern das Resüme von Christoph Sambel, der seit Dezember 2015 die Heidelbergerinnen trainiert.

Das letzte Spiel gestern gegen den HC Tübingen war nur noch Formsache, da der Aufstieg schon seit einiger Zeit feststand; es ging nur noch um einen würdigen Saisonabschluss. Den machten die Tübingerinnen dem HCH aber gar nicht so leicht. Denn – wie in vielen Spielen dieser Saison – traf der HCH auf das Abwehrbollwerk eines fast nur auf Defensive eingestellten Gegners. So mühten sich die Heidelbergerinnen, die an diesem Tag von Steffen Reichert betreut wurden, eine Halbzeit lang vergeblich, eine Entscheidung herbeizuführen.

Erst das Powerplay, mit dem der HCH die Tübingerinnen mit Beginn der 2. Halbzeit einschnürte, führte zum Erfolg. In der 45. Minute spielte Alexandra Heberle einen Traumpass zu Nina Rolfs, die im Hechtsprung reaktionsschnell zum Führungstreffer einlenkte. Zwei Minuten später wurde Carolin von Bethmann im Schusskreis gefoult. Den fälligen Siebenmeter verwandelte Carla Spiegelhalder souverän. Weitere sehr gute Torgelegenheiten folgten. Pech hatte Paulina Reichert in der 60. Minute mit ihrem Schuss, der krachend an der Querlatte landete. Der HCT blieb in der ganzen zweiten Halbzeit ohne jegliche Chance.

Spielführerin Anneke Meier kommentierte nach dem Spiel: „Das war heute ein mühsamer Arbeitssieg, schönes Hockey sieht anders aus. Ich hoffe, dass wir dazu wieder in der deutlich leistungsstärkeren Oberliga kommen werden. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir uns dort eher nach oben orientieren.“

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