Hockeywunder im Michi-Peter-Stadion?

Heidelberg. (OK) „Wir haben uns durch den schwer erkämpften Sieg beim Mannheimer HC II unsere Rettungschance gewahrt. Im Rückspiel gegen den gleichen Gegner werden wir am Sonntag alles geben. Ich bin mir sicher, dass Feudenheim gegen den TSV Mannheim Hockey II fairerweise auf Sieg spielen wird. Wir glauben zuversichtlich an den Klassenerhalt.“ Das sind David Müllers Worte, des Mannschaftskapitäns der 1. Herren des Hockey-Club Heidelberg.


Vermutlich wird nur ein erneuter Sieg gegen MHC II dem HCH zum Klassenerhalt reichen. Eine weitere Bedingung: Tabellennachbar TSV Mannheim Hockey muss beim souveränen Spitzenreiter Feudenheim Federn lassen; denn die Mannheimer haben bisher einen Punkt mehr gesammelt als der HCH. Nur dann kann das Rettungswunder doch noch geschehen. Diese Ausgangsituation kommentiert HCH-Trainer Phillip Gippert folgendermaßen: „Mindestvoraussetzung für einen guten Ausgang ist, dass wir mit der gleichen Einstellung und Kampfgeist in das Spiel gehen wie am letzten Spieltag. Wir machen uns auch keine Hoffnung, dass der MHC das Spiel auf die leichte Schulter nehmen wird. Die Mannschaft spielt ein hohes Niveau und hat schon im letzten Spiel großen Kampfgeist bewiesen.“
Angesichts des unermüdlichen Einsatzes und großen Aufwands, den Gippert aufbringt, hätte sein Team es eigentlich nicht verdient, nach dem erfolgreichen Aufstieg gleich wieder absteigen zu müssen. Aber die Bedingungen in dieser Liga – mit zwei Absteigern bei nur acht Vereinen – sind hart und die Konkurrenz ist groß; immerhin sind drei Reserveteams von Bundesligisten und die Prominententruppe des Feudenheimer HC dabei. Unterstützung von außen kann das Team sicherlich gebrauchen und könnte ein dramatisches Saisonfinale krönen.

 

Sonntag, 25. Juni 2017: HC Heidelberg - Mannheimer HC 2

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